Allgemeine Geschäftsbedingungen

1 Leistungsangebot

1.1 „ARCADE VR Lounge Bochum“ ist ein Angebot der ARCADE Virtual Reality Lounge Bochum GmbH, Kortumstr. 97-99, 44787 Bochum (nachfolgend „Betreiberin“). Die Betreiberin bietet ihre Leistungen ausschließlich im Rahmen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen an. Der Einbeziehung von allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kunden wird ausdrücklich widersprochen.

1.2 In den Räumlichkeiten der „ARCADE VR Lounge Bochum“ stellt die Betreiberin Kunden die Möglichkeit zur Verfügung, aktuelle Virtual-Reality-Technologie (nachfolgend „VR-Technologie“) im Rahmen von Multimediaanwendungen (nachfolgend „Software“) in entsprechenden Räumen selbst zu testen. Personen ab 16 Jahren können das Angebot der Betreiberin alleine nutzen, Personen unter 16 Jahren nur in Begleitung ihres Erziehungsberechtigten. Die begleitenden Personen haben ihre Erziehungsberechtigung auf Anfrage nachzuweisen.

2 Reservierungen und Stornierungen

2.1 Die Testumgebungen können zu den Öffnungszeiten grundsätzlich ohne Reservierungen genutzt werden. Die Betreiberin empfiehlt jedoch eine vorherige Terminanfrage zwecks Reservierung.

2.2 Terminanfragen für die Nutzung der Testumgebungen der „ARCADE VR Lounge Bochum“ können über die Internetseite oder telefonisch getätigt werden. Eine Reservierung wird rechtsverbindlich durch das Klicken des Buttons „ kostenpflichtig buchen“ oder wenn die Betreiberindie Reservierung per Mail, telefonisch oder schriftlich bestätigt. Mit der Bestätigung der Reservierung kommt der Vertrag über die Nutzung der „ARCADE VR Lounge Bochum“ wirksam zu Stande.

2.3 Reservierungen können grundsätzlich über Zeitintervalle von 60 bis 120 Minuten in Intervallen zu je 60 Minuten vorgenommen werden. Die maximale Belegung pro Testumgebung beträgt 6 Personen. Sofern Gruppen mit mehr als 6 Personen die Testumgebung nutzen wollen, ist eine telefonische Rücksprache mit der Betreiberin erforderlich.

2.4 Erscheint ein Kunde trotz Reservierung nicht und erhält die Betreiberin keine Mitteilung, dass der Termin nicht wahrgenommen wird, kann der Betreiber die Testumgebungen nach 30 Minuten an andere Kunden vergeben. Etwaige Einnahmen aus der Weitervermietung werden bei vorbezahlter Reservierung auf die Pauschale nach dieser Ziffer angerechnet.

2.5 Reservierungen können bis zu 48 Stunden vor dem jeweiligen Termin storniert werden. Bei Stornierung des Termins wird jedoch eine Stornierungspauschale in Höhe von 5% der Reservierungskosten fällig. Wird ein Termin später abgesagt, behält die Betreiberin ihren Vergütungsanspruch. Er wird sich jedoch das anrechnen lassen, was er an Aufwendungen durch die Absage erspart oder sonst einnimmt. Wenn kein neuer Kunde für den Reservierungszeitraum gewonnen werden kann, so ist die Betreiberin berechtigt, pauschal 100% der Reservierungskosten als Stornierungspauschale einzubehalten. Im Fall einer zeitanteiligen Neuvermietung wird die Stornierungspauschale anteilig gekürzt. Der Nachweis einer wesentlich höheren Ersparnis oder wesentlich höheren alternativen Einnahmen bleibt dem Kunden unbenommen.

2.6 Soweit es die Buchungssituation zulässt, kann die Betreiberin in Fällen der Ziffer 2.5 prüfen, ob und inwieweit eine Umbuchung auf einen Termin innerhalb von 14 Tagen ab dem Reservierungsdatum unter Anrechnung der bereits geleisteten Zahlungen möglich ist. Eine Verpflichtung hierzu seitens der Betreiberin besteht nicht.

2.7 Bei einer Reservierung für Gruppen ab 5 Personen ist eine Stornierung nach Ziffer 2.5 nur bis zu 5 Tagen vor dem jeweiligen Termin möglich.

2.8 Die Betreiberin ist zum Rücktritt von einer Reservierung berechtigt, soweit sie an der Leistungserbringung aus Gründen höherer Gewalt gehindert wird.

3 Jugendschutz und Altersfreigabe

3.1 Die Software, die die Betreiberin ihren Kunden zu Testzwecken zugänglich macht, weist zum Teil eine Altersfreigabe der USK (Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH) gemäß den Vorschriften des Jugendschutzgesetzes bzw. des Jugendmedienschutzstaatsvertrages aus. Soweit dies nicht gegeben ist, wurde eine Bewertung durch die Betreiberin vorgenommen.

3.2 Die Betreiberin wird die Software nur bis zu einer Altersstufe zur Verfügung stellen, die dem Alter des Kunden entspricht. Sofern eine Testumgebung durch eine Gruppe von Kunden genutzt werden soll, wird der Gruppe nur eine Software der Altersstufe zur Verfügung gestellt, die dem Alter des jüngsten Teilnehmers der Gruppe entspricht. Dies gilt auch, wenn die jeweiligen Erziehungsberechtigten anwesend sind.

3.3 Die Betreiberin ist berechtigt die Altersangaben des Kunden anhand eines amtlichen Ausweisdokuments (beispielsweise Personalausweis, Reisepass, Führerschein) zu überprüfen. Ist ein Altersnachweis nicht für alle Kunden möglich, ist die Betreiberin berechtigt nur solche Software zugänglich zu machen, die keine Altersbeschränkung aufweist („Infoprogramm“ oder „Lehrprogramm“).

3.4 Nach 20 Uhr dürfen Personen unter 14 Jahren die „ARCADE VR Lounge Bochum“ auch in Begleitung von Erziehungsberechtigten nutzen.

4 Hausrecht

4.1 Die Betreiberin behält sich das Recht vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und bestimmte Personen im Einzelfall von der Nutzung der „ARCADE VR Lounge Bochum“ auszuschließen. Dies geschieht insbesondere, soweit Personen erkennbar alkoholisiert sind oder unter dem Einfluss sonstiger, das Bewusstseins verändernde Substanzen, insbesondere Drogen, stehen; bei Personen die sich trotz wiederholter Ermahnung störend oder laut verhalten und damit das Erlebnis der anderen Kunden negativ beeinflussen, sowie bei Personen, die aggressiv, menschenfeindlich, provozierend oder in sonstiger Weise für eine Nutzung der „ARCADE VR Lounge Bochum“ unangemessen gegenüber den Mitarbeitern oder anderen Gästen auftreten. Die Werbung für politische Parteien, Religionen oder Ideologien ist in den Räumen der „ARCADE VR Lounge Bochum“ nicht gestattet.

4.2 Mitgebrachte Speisen dürfen, soweit dies nicht zu einer Störung der anderen Gäste führt in den Räumen der „ARCADE VR Lounge Bochum“ verzehrt werden. Ein Verzehr in der Testumgebungen ist verboten. Alkoholische Getränke dürfen weder mitgebracht noch in den Räumen verzehrt werden.

4.3 Das Rauchen in den Räumlichkeiten der „ARCADE VR Lounge Bochum“ ist nicht gestattet.

4.4 Das Anfertigen und Verbreiten von Foto- und Videoaufnahmen in den Räumlichkeiten der „ARCADE VR Lounge Bochum“ ist erlaubt. Die Persönlichkeitsrechte gefilmter oder fotografierter Personen sind jedoch stets zu beachten.

5 Gesundheit

5.1 Bei der VR-Technologie handelt es sich um eine junge Technologie, die sich stetig weiterentwickelt. Die Betreiberin setzt aktuelle Technik ein, dennoch kann es bei Nutzung der VR-Technologie genauso wie bei anderen Bildschirmanwendungen zu Schwindelgefühl, Übelkeit, Sehstörungen, Augenschmerzen, Orientierungs- und Bewusstseinsstörungen, Kopfschmerzen bis hin zu epileptischen Anfällen kommen. Sollte Kunden eine entsprechende Vorerkrankung mit Epilepsie bekannt sein, ist die Nutzung der „ARCADE VR Lounge Bochum“ untersagt. In jedem Fall sollte bei bekannten Vorerkrankungen, auch im Familienkreis, vor dem Besuch der „ARCADE VR Lounge Bochum“ ein Arzt konsultiert werden.

5.2 Sollten sich während der Nutzung entsprechende Symptome zeigen, wird dringend davon abgeraten die VR-Technologie unmittelbar weiter zu nutzen. Es wird empfohlen spätestens nach einer Stunde eine mindestens 15 minütige Pause einzulegen.

6 Haftung

6.1 Ansprüche der Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen, soweit nicht nachfolgend anderes geregelt ist. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche der Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung seitens des Betreibers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrages notwendig ist. Eine „Kardinalpflicht“ bzw. „wesentliche Vertragspflichten“ sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf.

6.2 Bei der Verletzung von Kardinalspflichten haftet die Betreiberin nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Nutzers aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

6.3 Die Einschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Betreiberin, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

7 Sonstiges

7.1 Es gilt deutsches Recht.

7.2 Sollten einzelne Klauseln ganz oder teilweise unwirksam oder unvollständig sein, beeinträchtigt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Geschäftsbedingungen.

7.3 Soweit es sich beim Kunden um Kaufleute, öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder juristische Personen des öffentlichen Rechts handelt, wird Bochum als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.

0234 - 530 76 196
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